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Depression? Was ist das?
 
Eine Depression ist eine behandlungsbedürftige und mittlerweile am häufigsten auftretende psychische Erkrankung.
Aus dieser Stimmung kann man sich nicht selbst herausholen. Bei Nichtbehandlung kann sie Monate, sogar Jahre andauern.
Menschen aus allen verschiedensten Kreisen können daran erkranken, Frauen doppelt soviel wie Männer.
Wenn der Depressive erkennt, dass er an daran leidet und sich in Behandlung gibt, kann die Depression gut behandelt werden.

Depressionen können ohne äußere Ereignisse auftreten, meist hat man durchgängig eine gedrückte Stimmung.
Depressionen haben unterschiedliche Symptome.
 
Wie erkennt man eine Depression?
 
Reaktionen auf Erschöpfung
Um eine Depression diagnostizieren zu können, muss man einen erfahrenen Arzt (Psychologe) haben und körperliche Störungen ausschließen.
 
Merkmale einer Depression
 
  • Traurige Stimmung:

  • Tiefe Traurigkeit und Freudlosigkeit (man fühlt sich nur noch niedergeschlagen und mutlos und ist gedrübter Stimmung)

  • Konzentrationsstörungen:

  • Arbeit, die sonst leicht von der Hand ging, strengt an, man fühlt sich/ ist überfordert, muss immer wieder Grübeln.

  • Schuldgefühle:

  • Man glaubt, selbst Schuld an allem zu sein und führt es auf eigenes Versagen. (Quälende Schuldgefühle)

  • Schlafstörungen:

  • Meist liegt man, trotz großer Müdigkeit lange wach, kann nicht einschlafen und grübelt.
    Andere haben wiederum ein größeres Schlafbedürfnis und fühlen sich nach langem Schlafen immer noch nicht erholt.

  • Angst:

  • Man hat Angst, unerwünscht zu sein oder anderen eine Last zu sein. Dazu führt häufig Angst und Sorge um Angehörige.

  • Körperliche Beschwerden:

  • Körperliche Beschwerden werden auch somatische Anzeichen genannt. Obwohl man über Schmerzen klagt, kann man keine körperlichen und organischen Ursachen feststellen. Diese sind Bspw. Kopfschmerzen, Schulterschmerzen, Magenprobleme und Herzschmerzen.

  • Libidoverlust:

  • Bedeutet nachlassendes Interesse an Sexualität, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Mangel, Lust zu empfinden.
    Dies kann ein schon mangelndes Selbstwertgefühl noch zusätzlich belasten.

    Viele fühlen sich nutzlos, Sie entwickeln häufig ein Gefühl der eigenen Wertlosigkeit und Nutzlosigkeit. Man sieht keinen Sinn mehr und wünscht sich, nicht mehr am Leben teilzunehmen. Oft sehen Sie den Tod als eizigen Ausweg.
    Diese Suizidgefahr tritt sehr häufig auf und ist ein sehr hohes Risiko.
    Wichtig ist, dass depressiv Erkrankte meist Ihr Vorhaben ankündigen und daher sollte man dies auch sehr ernst nehmen und versuchen mit ihm ein Gespräch zu führen, bei dem man über seine Sorgen und Ängste sprechen kann.

    Damit man eine Depression erkennt, sollte man den Arzt dabei helfen und offen über alles reden.
     
    Formen einer Depression
     
    Depressionen kommen in verschiedenen Formen vor, genauso wie bei anderen Krankheiten.
    Formen der Depression werden nicht nur nach Schweregrad, sondern auch nach Verlauf und zusätzlichen Faktoren unterschieden.
    Eine Depression kann anhand der Anzahl und der Art der Symptome immer danach beurteilt werden, ob sie leicht, mittelgradig oder schwer ist.
    Tritt eine Depression einmalig auf, so wird sie als depressive Episode1 bezeichnet.
    Eine wiederholt auftretende und wieder völlig abklingende Depression wird rezidivierend genannt.
    Es ist aber auch möglich, dass der Betroffene jahrelang an einer immer wieder sich verstärkenden und nie völlig abklingenden Depression leidet.
    Dann spricht man von einer dysthymen Störung.
  • Zusätzliche Faktoren:

  • Depressionen können durch eine körperliche Erkrankung oder durch Medikamenteneinnahme hervorgerufen werden.
    Es ist auch möglich, dass die Depression in engem Zusammenhang
    mit einem Ereignis im Leben des Betroffenen steht. (Arbeitsplatzverlust, Tod eines Angehörigen)
    Ein weiterer Faktor ist die bipolare Störung (manisch-depressive Erkrankung), wenn neben ausgeprägten Tiefs auch ausgeprägte Hochs auftreten. In den
    manischen Hochphasen ist der Betroffene oft überaktiv und ausgesprochen redselig. Die Manie beeinflusst häufig das Denken, die Urteilsfähigkeit und das Sozialverhalten auf eine Weise, die zu schweren Problemen und peinlichen Situationen führen kann.
     



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