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ADS und ADHS im Grundschulalter |
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mangelnde Regelakzeptanz in Familie, in Spielgruppe und Klassengemeinschaft, Stören im Unterricht, wenig Ausdauer, starke Ablenkbarkeit, emotionale Instabilität, geringe Frustrationstoleranz, Wutanfälle, aggressives Verhalten, schlechte Schrift, chaotisches Ordnungsverhalten;
andauerndes Reden, Geräuscheproduktion, überhastetes Sprechen (Poltern); unpassende Mimik, Gestik und Körpersprache; Ungeschicklichkeit, häufige Unfälle; Lese-Rechtschreib-Schwäche, Rechenschwäche, Lern-Leistungsprobleme mit Klassenwiederholungen, keine dauerhaften sozialen Bindungen, Außenseitertum;
niedriges Selbstbewusstsein.
Adoleszenz: Unaufmerksamkeit, Null-Bock-Mentalität, Leistungsverweigerung, oppositionell-aggressives Verhalten, stark vermindertes Selbstwertgefühl, Ängste, Depressionen;
Kontakte zu sozialen Randgruppen, häufiger Verkehrsunfälle, Neigung zu Delinquenz, Alkohol, Drogen.
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ADS und ADHS im Erwachsenenalter |
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ADHS im Erwachsenenalter äußert sich ganz unterschiedlich, kann schubweise auftreten und führt nicht bei jedem Betroffenen zu Problemen in Alltag und Beruf. Einige Erwachsene mit ADHS haben nach wie vor Schwierigkeiten mit ihrer Aufmerksamkeit und Konzentration. Das hyperaktive Verhalten in der Kindheit geht bei einigen Erwachsenen in Inaktivität über, die gepaart ist mit Nervosität und innerer Unruhe. Bei problematischer Sozialisation und gravierenden Teilleistungsstörungen kann die berufliche und persönliche Entwicklung stark beeinträchtigt werden. Sie wollen mehrere Arbeiten mit einmal erledigen, was aber häufig nicht funktioniert, da sie etwas anfangen, aber nicht zu Ende bringen können.
Kurzfassung: Schusseligkeit, Vergesslichkeit; Mühe, Aufgaben zu planen und zu Ende zu bringen; Unbeständigkeit von beruflichen und sozialen Bindungen; Ängste, Depression, Jähzorn, Neigung zu Delinquenz, Alkohol, Drogen.
Hieraus wird erkennbar, dass hyperaktiv-impulsive Verhaltensauffälligkeiten schon früh und deutlich merkbar werden. Die Aufmerksamkeitsstörung wird erst mit den Leistungsanforderungen der Schule deutlich auffällig, sublime Ausdrucksformen davon finden sich aber bereits im Kleinkindalter: mangelnde Merkfähigkeit, auditive und visuelle Wahrnehmungsprobleme, schnelle Blickwechsel, polternde Sprache, unkoordinierte Bewegung.
Jedoch gibt es häufig zu beobachtende positive Eigenschaften: Ideenreichtum, künstlerische Kreativität, Begeisterungsfähigkeit, Hilfsbereitschaft, Gerechtigkeitssinn.
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