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Diagnose
 
Im Mittelpunkt der Diagnostik steht das ärztliche oder psychotherapeutische Gespräch. Anhand der geschilderten Symptome kann der Arzt eine erste Verdachtsdiagnose stellen. Um körperliche Beschwerden der Angst, wie zum Beispiel Atemnot und Herzrasen, von einer organischen Erkrankung unterscheiden zu können, muss zunächst eine ausführliche medizinische Untersuchung zum Ausschluss einer körperlichen Ursache erfolgen. Erst nach Ausschluss einer körperlichen Erkrankung sollte eine seelische Störung diagnostiziert und eine Behandlung geplant werden.
 
Behandlungsmöglichkeiten
 
Die Art der Therapie hängt von der Art und Schwere der Angststörung ab. Die Betroffenen brauchen stützende Gespräche und Zuwendung. Sie müssen wissen, dass sie nicht an einer körperlichen Erkrankung leiden.
Bei allen Formen der Angsterkrankungen sind psychotherapeutische Verfahren wirksam. Bei sehr schweren Störungen werden zusätzlich Medikamente, Antidepressiva, eingesetzt.

Bei spezifischen Phobien sind verhaltenstherapeutische Reizkonfrontationsverfahren sehr wirksam.

Bei Panikstörungen und der Agoraphobie werden ebenfalls verhaltenstherapeutische Verfahren angewendet. Hier ist die Kombination mit Antidepressiva am wirksamsten.
 



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