Das Asperger-Syndrom ist eine ausgeprägte Kontakt- und Kommunikationsstörung, welche spätestens im Vorschulalter deutlich wird und die durch eine qualitative Beeinträchtigung des Interaktionsverhaltens, mangelndes Einfühlungsvermögen, motorische Auffälligkeiten und ausgeprägte Sonderinteressen charakterisiert ist.
Aufgrund der Verhaltensauffälligkeiten sind sie sehr oft isoliert und ecken überall.
Als Ursache werden genetische Faktoren angenommen im Verein mit umschriebenen Hirnfunktionsstörungen und neuropsychologischen Ausfällen, die alle auf eine Einschränkung im Bereich des nonverbalen Lernens hinweisen, obwohl sich das allgemeine Intelligenzniveau meist im Normbereich bewegt.
Die Behandlung muss stets nach den individuellen Besonderheiten berücksichtigt werden und stützt sich auf verhaltenstherapeutische Ansätze, die Einübung sozialer Fertigkeiten und auf die Beschäftigung unter Einbeziehung der jeweiligen Interessen und Fähigkeiten.
Medikamente sind nur zu nehmen, wenn besondere Symptome wie ausgeprägte Hyperaktivität und Unruhe, aggressives Verhalten, Schlafstörungen oder depressive Verstimmungen auftreten.

