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Die nichtmedikamentöse Therapie bei ADS und ADHS
 
Zu einer nichtmedikamentösen Therapie zählen z.B. das Neurofeedback, die Psychotherapie oder Verhaltenstherapie.
Neurofeedback
Das Neurofeedbackverfahren ist in Deutschland noch nicht sehr verbreitet. Was ist Neurofeedback? Neurofeedback ist ein Biofeedbackverfahren. Beim Neurofeedback werden die Gehirnströme des Patienten abgeleitet und mittels geeigneter Software festgestellt, wie hoch der Anteil an bestimmten Frequenzen ist.

Psychotherapie
Bei einer Psychotherapie ist es wichtig, alle Beteiligten einzubeziehen. Denn nur so können Verständnis vermittelt und Strategien ausgearbeitet werden, die zu einer angemessenen Krankheitsbewältigung führen.
Dazu gehören z.B. Verfahren zur Stressbewältigung. Diese Maßnahmen sind nicht nur für die Behandlung auftretender emotionaler Störungen und Verhaltensauffälligkeiten geeignet, sondern auch für Tics und Zwangsstörungen.

Elterntraining
Die Schulung der Eltern gilt als wichtiger Bestandteil des multimodalen Therapiekonzeptes im Rahmen der ADHS-Behandlung. Voraussetzung für ein erfolgreiches Elterntraining ist die Kooperationsbereitschaft der Bezugspersonen. Innerhalb des Trainings werden problembelastete Verhaltensmuster untersucht. Unter Einbeziehung spezieller Techniken wird insbesondere die Anwendung positiver Verstärkung und negativer Konsequenzen bei Problemverhalten geübt. Eltern lernen sich selbst zu beobachten und zu beurteilen, um so ihre negativen Reaktionen auf das Kind zu kontrollieren. Bei Störungen der familiären Beziehungen und bei betroffenen Jugendlichen kann eine Familientherapie durchaus sinnvoll sein.

Verhaltenstherapie
Sehr hilfreich sind verhaltenstherapeutisch überlegte Gruppenkonzepte zur Förderung der Konzentration, der Lernstrategien oder der sozialen Kompetenz. In der Gruppe werden die auffälligen Symptome besonders deutlich. Spezielle Behandlungsprogramme helfen den Kindern, in der Gruppe ihre Aufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität besser zu steuern
Bei älteren Kindern und Jugendlichen wird eine Verhaltenstherapie einzeln durchgeführt. Hier steht das Selbstinstruktionstraining im Mittelpunkt, welches ADHS-Kinder an eine strukturierte Aufgabenlösung heranführt.
 


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