
Mira1984

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Mitglied seit 02.09.2009 Beiträge: 1
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Verfasst am 02.09.2009, 15:20:09 Uhr

Hallo Zusammen,
ich habe jetzt seit 2 Jahren die DIagnose v. a. Bipolar II Störung,
konnte bis jetzt mich nicht damit identifizieren, dass was bei mir nicht
stimmt weiss ich selber. Ich nehme jetzt seit 2 Jahren Medikamente und
auch recht hochdosiert ein. Stimmungsmäßig geht es mir auch besser,
aber ich bin immernoch sehr vergesslich, leide am Essentiellen Tremor,
ich kann mich nicht kozentrieren und kann jetzt seit 1 Jahr kein Buch mehr
lesen, schaffe meine Arbeit nicht mehr richtig, kann nicht still sitzen, bin absolut chaotisch, oft fühle ich mich kraftlos wenn ich Abends meine Tablette (seroquel machtr nicht abhängig) nicht nehme habe ich schwere Schlafstörungen, ich kann kein richtiges Gespräch führen da der Faden immer mal wieder abreisst. Ich kann mich erinnern das ich als junges Mädchen nicht gut schlafen konnte, wurde oft in der NAcht wach...
Ich war als Kind immer eine kleine Träumerin, und meine Eltern hätten
mich am liebsten in die Vorschule gesteckt. Meinen Werdegang in der Schule habe ich immer mit einem blauen Auge geschafft. Ich war immer klassenaußenseiter und hatte oft Schlägereinen in der Schule. Als ich dann später auf die Hauptschule kam, waren
die ertsen Jahre OK. Ich hatte gute Schulnoten, aber ich war immer Klassenaußenseiter.
Als ich dann in die 8. Klasse ging wurde ich langsam Lehrern gegenüber auffällig und flog auch oft aus dem Unerricht raus. Der Höhepunkt war dann in der 9. Klasse, als ich von der Schule flog. Seit dem ich denke kann bin ich nur mit Problemen um meine Person konforntiert.
Ich war damals sehr sportlich und habe fast jeden Tag Sport gemacht. Als ich dann 12Jahre alt wurde fing dieser Scheiß Tremor an zu erst in den Händen. Heute ist der Tremor in den Beinen, Händen und im Nacken.
Mit 17 hörte ich dann mit dem Sport auf und zog alleine nach Köln, dort begann ich meine Ausbildung zur Krankenschwester. Ich habe diese Ausbildung gehasst und sie war mit sehr vielen Ängsten verbunden. Ich konnte mich Personen nur schwer unterordnen... Ich war im Unerricht nie Aufmerksam malte Bilder und langweilte mich. Meine Ausbildung bestand ich und arbeite danach noch 3 Jahre als Krankenschwester... Ich habe als Krankenschwester ein sehr gutes Wissen, aber schriftlich war ich immer eine null, da ich oft Flüchtigkeitsfehler in den Klausren gemacht habe....
In mitten meiner Ausbildung fing ich dann an Drogen zu konsumieren... falscher Ort falsche Zeit... Ich bin an sehr miese Menschen geraten, da ich immer um jeden \"Freund\"
froh war, der sich mit sowas wie mir abgibt.
2006 war es dann soweit, dort hatte ich dann eine Drogeniduzierte Depression. Ich ging
auch in Psychotherapie, aber die Scham war so groß, dass ich mich nicht traute darüber zu reden. Hätte ich damlas einfach die Wahrheit gesagt...
Ca. 1 Monat später stand dann die Diagnose, und ich wurde zu erst mit Valporin zugestoft, das Medikament tat mir gar nicht gut, und bis heute kann ich dieses Krankheitsbild nicht annehmen... Ich habe die Medikamente dann abgestetzt...Danach kam Seroquel 300mg zur Nacht, das Medikament ist auch ganz ok, aber ich bin immernoch unkonzentriert und habe trotzdem noch viele Ängste, kann nicht still sitzen...es bringt mir nicht die gewünschte Stabiliserung...Das was bei mir nicht stimmt weiss ich selber, aber ich bin mir sicher nicht diese Krankheit zu haben....
Ich will endlich was an meinem Leben ändern und nicht ganz normal, aber wenigstens
ein halbwegs normales Leben fürhen... Ich will endlich Besserung...
Ich brach die Therapie ab und rutschte noch mehr in den Drogensumpf, aber es war keine Manie, sondern ich wollte bewusst Drogen nehmen, und keine Manie hält 2 Jahre an...
Zum Glück lernte ich dann irgendwann meinen Freund kennen, und ohne darüber zu sprechen oder nachzudenken konsumierte ich keine Drogen mehr, da ich sie jetzt nicht
mehr brauchte...
Vor 1Jahr bin ich als Krankenschwester aus der Pflege ausgestiegen, und habe auch eine super Beförderung bekommen... Es ist ein Job bei dem ich mich nicht soviel bewegen muss, als wie in der Pflege und seit dem habe ich ganz schlimme Konzentrationsprobleme und kann nicht lange still auf einem Stuhl sitzen, habe einen ganz schlimm ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, kann nur sehr schwer lernen...
ich verliere ständig irgendwas, kann der Arbeit nicht zu 100%
nachgehen, oft schiebe ich mir einen Riegel vor und ich stehe total unter Strom die Energie sprudelt in mir... vor ein paar Tagen stieß ich dann auf ADHS... Ich habe jetzt diese Woche einen Termin zur sytemischen Psychotherapie und ich werde ihr auch meinen Verdacht erzählen, aber ich fände es ganz interessant zu wissen ob da draußen noch jemand ist dem es so ähnlich ergangen ist wie mir? und was hat demjenigen geholfen? Wie ist er/sie damals darauf gekommen? und hat Er/Sie einen Tipp für mich?
Ich weiss dder Grad ist schmal zwischen Bipolar und ADHS...
Vielen Dank
Mira
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