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Nicole Ziegler
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Hat jemand Erfahrung Amphetaminsulfat-Saft bei ADS?
 

Thread StarterGast

Verfasst am 26.06.2008, 14:37:32 Uhr


Bei unserem Sohn (6,5 Jahe alt) wurde ADS diagnostiziert.
Bei Versuchen mit verschieden Medikamenten wurde festgestellt das es mit Amphetaminsulfat-Saft versucht werden soll.
Hat jemand hier im Forum Erfahrungen mit diesem Medikament gemacht?

nicht registriert

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1. Antwort auf: Hat jemand Erfahrung Amphetaminsulfat-Saft bei ADS?
 

Thread StarterGast

Verfasst am 15.08.2008, 23:08:58 Uhr


hi
mein sohn nimmt seit ca. 9 monaten metylphenidat.da wir die dosis erhöhen mussten und er eh schon starke einschlafschwierigkeiten hat und fast nichts isst(nebenwirkung)sind wir auf amphetaminsulfat umgestiegen.
die nebenwirkungen waren wie weggeblasen.wir müssen zwar noch die endgültige dosierung finden-was gerade wegen der ferien etwas schwierig ist-aber bis jetzt sind wir(und vor allem auch mein sohn)echt zufrieden damit.

nicht registriert

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2. Antwort auf: Hat jemand Erfahrung Amphetaminsulfat-Saft bei ADS?
 

Thread StarterGast

Verfasst am 25.09.2008, 19:35:43 Uhr


Hallo,bin selbst betroffener, bei mir wurde 2000 die Diagnose ADS festgestellt! Ich bin Erwachsen!!! Bei Kindern, finde ich es nicht in Ordnung wenn diese mit "Chemie und Drogen" vollgepumpt werden!!!! Mein Tip: Das Kind soll in ein Sportverein wo es richtig gefordert wird. Am besten ist schwimmen, da können sich die Kinder richtig austoben und sind nach dem schwimmen richtig ausgepowert. Ich merk das, wenn ich "Hypies" im Schwimmbad sehe und die Eltern nicht klar kommen,biete ich an mit mir mal ein paar Bahnen zu ziehen. Die Kinder sind danach wirklich fix und fertig, weil ich sie richtig scheuche und auch sehe wie diese Spaß haben an der "neuen Bewegungsform".
Überlegt das, was dem Kind angetan wird!!!!!

Bis dann!!!

nicht registriert

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3. Antwort auf: Hat jemand Erfahrung Amphetaminsulfat-Saft bei ADS?
 

tangram



PostRank 1



Mitglied seit 19.09.2008
Beiträge: 2

Verfasst am 29.09.2008, 08:35:17 Uhr


Hallo
Dein Tip mit der sportlichen Betätigung ist bestimmt sehr hilfreich - für den Augenblick. Leider ist es mit ein paar Bahnen schwimmen und auspowern pur nicht so ganz abgetan.
Die Probleme dieser betroffenen Kinder und deren Eltern gehen doch über hibbeliges Verhalten - wie du es nennst - *HYPIES* hinaus. Angefangen in der Schule, wo Kinder aufgrund Ihrer ADHS und trotz hoher Intelligenz zum Teil kläglich versagen, Ihren Selbstwert total verlieren und verzweifeln. Ich finde es von dir da etwas unbarmherzig, wenn du es dann hier als *mit Chemie und Drogen* vollpumpen bezeichnest.
Mein Sohn und ich haben beide ADHS und ich kann dir aus Erfahrung sagen, dass ich damals die meisten Probleme nicht aufgrund meiner übersteigerten Aktivität hatte, sondern weil ich total an meinen schulischen Leistungen verzweifelte.
Damals gab es dieses Diagnostik noch nicht und so wurde es bei mir das Prädikat: Unkonzentrierte Schülerin, die sich leicht ablenken lies.....* aufgedrückt. Ich lernte dann einen Beruf, der mich langweilte und erst später konnte ich mein volles Potenzial erschließen und damit auch zufrieden leben. Das war aber ein sehr harter Weg. Hätte es damals schon die Möglichkeit der Diagnostik und Medikation gegeben, hätte ich und mit Sicherheit viele Andere sich sehr viel Leid erspart.
Deshalb habe ich für meinen Sohn den Weg der Medikation gewählt und ich verwehre mich gegen den Ausdruck *mit Drogen vollpumpen*.
Entschuldige die schroffe Ausdrucksweise, aber gerade die Eltern die diesen Weg wählen müssen sich solche Vorwürfe oft anhören und ich denke dass sollten die Eltern eines Kindes selbst entscheiden dürfen, ohne den mahnenden Zeigefinger von den lieben Mitmenschen entgegen gestreckt zu bekommen.
Gruß Kerstin






Wende dein Gesicht der Sonne zu dann fallen die Schatten hinter dich


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4. Antwort auf: Hat jemand Erfahrung Amphetaminsulfat-Saft bei ADS?
 

Thread StarterGast

Verfasst am 05.10.2008, 10:25:03 Uhr


Hallo Kerstin!
Ich, bzw. wir haben diese Diskussion hier mit unserer Frage hier eröffnet und freuen uns das es jetzt mal zur Diskussion kommt.
Du sprichst uns aus der Seele mit Deiner Antwort.
Wir sind uns der Problematik seit ca. 2 Jahren bewusst und seit dieser Zeit beschäftigen wir uns mit dem Thema der Medikation.
Da meine Frau selber Krankenschwester auf einer Station für innere Medizin ist kennt sie sich mit der Wirkung von vielen Medikamenten aus und macht sich dementsprechend ihre Gedanken.Gerade was die Langzeitfolgen einer Medikation betrifft.
Auch Sport Treibt unser Sohn 2-3 mal in der Woche.
Und zwar SCHWIMMEN (regelmäßig im Schwimmverein) und Fußball im Sportverein.
Er bekommt das Medikament jetzt seit Juni und wir haben erkannt das es ihm damit besser geht.
Seit August ist er in der Schule und er macht seine Sache dort bisher sehr gut.
Aber wir werden uns trotzdem parallel dazu noch eine zweite Arztmeinung einholen.
Auf alle Fälle wollen wir uns nicht nachsagen lassen das wir unser Kind Verantwortungslos mit Drogen vollpumpen.
Denn was ist es für ihn ein Leben in dem er sich selbst nur im Weg steht und er seine Talente nicht nutzen kann?
Gruß
Michael

nicht registriert

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5. Antwort auf: Hat jemand Erfahrung Amphetaminsulfat-Saft bei ADS?
 

Personality



PostRank 1



Mitglied seit 13.10.2008
Beiträge: 3

Verfasst am 14.10.2008, 19:32:46 Uhr


Hallo!

Mein Sohn (7 Jahre) leidet an ADHS mit oppositionellem Verhalten.

Er bekommt seit ca. 3,5 Jahren Amphetaminsulfat in SAFTFORM, nachdem dieverse Medikamente bei und versagt haben!

Mit dem Aphetaminsaft fahren wir ganz gut; mein Sohn kann sich in der Schule besser konzentrieren und ist nicht mehr ganz so auffällig. (ALLERDINGS IST ER NICHT PROBLEMFREI DADURCH!!!!) Nebenwirkungen zeigt er mit Appetitlosigkeit, manchmal Kopfschmerzen.

Die Medi.-gabe erfolgt 2 x am Tag: Morgens und Mittags.

Wir haben bereits diverse andere Mittel duchprobiert, die das Gegenteil von dem bewirkten.......

STRATTERA soll als Nebenmedi. verabreicht werden.

Die Verschreibung von Amphetaminsaft ist für die Ärzte wesentlich kostengünstiger; deswegen verschreiben sie dieses Mittel gerne! Es wirkt ebenso "gut" wie die kostenintensiven MPH-Präperate, etc.!


ABER ICH SCHLIESSE MICH ALLEN HIER AN: Die reine Medi.-gabe ist nicht ausreichend.

Aufgrund der MASSIVEN VERHALTENSAUFFÄLLIGKEITEN power ich ihn mit Sport aus (Schwimmen ist eine gute Sache; er fühlt sich frei dabei! Zudem bewegen wir und seeeeehr viel draussen an der frischen Luft......u.a)

Wir bekommen Ergotherapien, Psychotherapien, Verhaltenstherapien, sind im steten Austausch mit einer Erziehungsberatungsstelle, dem JA, der Schule, einem ADHS-Verein und diversen Selbsthilfegruppen.......eine multimodale Thearpie eben!!!!)


LG Personality

registrierter User

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6. Antwort auf: Hat jemand Erfahrung Amphetaminsulfat-Saft bei ADS?
 

Thread StarterGast

Verfasst am 15.03.2009, 20:43:02 Uhr


ihr wisst schon das amphetaminsulfat das gleiche wie speed ist nur das speed gerne mal nasal appliziziert wird?

wundert mich auch nicht das man von den \\\"medikamenten\\\" konzentrierter wird.

wenn drogen, dann selbstbestimmt und volljährig und nicht weil kinder in familien zu wenig aufmerksamkeit/liebe bekommen bzw ihr charakter nicht in unsere uniformierte leistungsgesellschaft reinpassen.

hier mal was zum nachdenken:

www.hegelbach.ch/?cid=268

nicht registriert

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7. Antwort auf: Hat jemand Erfahrung Amphetaminsulfat-Saft bei ADS?
 

Nicky



PostRank 6



Mitglied seit 30.01.2007
Beiträge: 241

Verfasst am 15.03.2009, 22:35:34 Uhr


Wenn Du selbst in so einer Lage wärst, bzw. Kinder hättest, die unter ADS leiden, würdest Du nicht solche Kommentare abgeben.

ADS hat nichts damit zu tun, dass wir unseren Kindern angeblich zu wenig Aufmerksamkeit oder Liebe geben.

Wenn Du nichts von Medikamenten gegen ADS hälst, dann ist dies deine Sache, aber stelle nicht Eltern als Rabeneltern hin, denn davon scheinst du keine Ahnung zu haben.






Nicky
Glaube nur an Wunder die du selbst vollbringst... (Erhard H. Bellermann)


Seiten Administrator

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