Verfasst am 22.01.2008, 10:17:21 Uhr

Legasthenie
Der Ausdruck Legasthenie stammt aus dem Griechischen und bedeutet sinngemäß übersetzt: Leseschwäche
Lese- und Rechtschreibschwächen findet man überall da, wo eine Schriftsprache erlernt wird.
Man geht davon aus, dass etwa 8% bis 12% aller Menschen in drei verschiedenen Problemstufen von schwer, mittel und leicht an einer Lese- Rechtschreibschwäche leiden.
Die Geschlechterverteilung belegt das Auftreten dieser Lese- Rechtschreibschwäche im Verhältnis von etwa 1 : 3 zu Ungunsten der Jungen, wobei man davon ausgeht, dass dies auf eine unterschiedliche Motivationslage zurückzuführen ist und nicht wie vielfach angenommen auf eine geschlechtsspezifische Neigung zu Entwicklungsverzögerungen oder ähnlichem.
Auch Kombinationen mit ADS bzw. ADHS sind denkbar. Dabei kann eine Lese- Rechtschreibschwäche aufgrund eines ADS bzw. ADHS verursacht werden.
Eine Legasthenie, also Leseschwäche, kann anders als die Lese- Rechtschreibschwäche in Form einer Teilleistungsschwäche darüber hinaus auch im Falle einer vorliegenden Hochbegabung auftreten.
Liegt bei einem Kind auch eine Rechenschwäche vor, kann in der Regel die Legasthenie als Teilleistungsstörung ausgeschlossen werden. Bei beiden Lernproblemen handelt es sich um Teilbereiche, die von einer Lernproblematik betroffen sind.
Eine Rechenschwäche, Dyskalkulie und eine Lese- Rechtschreibschwäche sind denkbar, bekanntlich weist das Kind dann im Unterricht generelle Schwächen auf.
Während sich bei Kindern mit einer Teilleistungsstörung, wie Legasthenie die Schwäche auf das Lesen und die Rechtschreibung beschränkt, können Kinder mit einer LRS (Lese- Rechtschreibschwäche) auch Probleme in anderen schulischen Bereichen haben.
Symptome
Symptome sind generell individueller Natur und müssen im Einzelfall betrachtet und beurteilt werden.
Wir unterscheiden zwischen:
?Den primären Erscheinungsformen der Lese- Rechtschreibschwäche / Legasthenie
?Den sekundären Erscheinungsformen der Lese- Rechtschreibschwäche / Legasthenie
Diagnose
?Testung der visuellen Wahrnehmung
?Testung der Lesefähigkeit
?Testung der Rechtschreibfähigkeiten
Therapiemöglichkeiten
Die Therapie sollte stets individuell auf die Defizite des Kindes zugeschnitten werden und nach Möglichkeit ganzheitlich ansetzen.
Eine ganzheitliche Förderung sollte darüber hinaus auch bezogen auf das Kind stattfinden und somit den sozial - emotionalen Bereich genauso ansprechen wie den psychomotorischen und den kognitiven Bereich.



Nicky
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