Verfasst am 29.03.2010, 10:46:51 Uhr

Hallo zusammen,
ich kenne seit 4 Jahren einen Mann (ADSler), den ich ziemlich gern habe, respektiere und der fester Bestandteil meines Lebens geworden ist. Wir haben schon diverse Höhe und Tiefen erlebt, uns nie wirklich verloren, sind aber auch nie wirklich zusammen gekommen. Beim langsamen Kennenlernen habe ich mich seinerzeit sehr verliebt, aber von der Position musste ich mich wieder zurückholen bwz. er tat es. Er wünscht sich über alle Maßen eine Beziehung, hat aber immer neue Ideen, wie diese aussehen sollte und kommt irgendwie nicht richtig zu Potte. Er ist unglücklich, dass nichts so klappt, wie er es sich wünscht, ich weiß das sicher. Ich vermute, dass er weiß, dass das ständige Scheitern an ihm selbst liegt (meistens jedenfalls). Hört man ihm zu, ist es natürlich nicht so, aber er hat auch mich schon an meine Grenzen geführt. Unabhängig davon finden wir uns aber immer wieder und wir mögen uns sehr. Problem ist - er hat Angst und ich mittlerweile auch. Meine Frage: Wie coatcht man denn einen ADSler? Ich lese das immer wieder. Ich habe das Bedürfnis ihn gut zu behandeln und wüsste gerne ein paar Strategien, um gelegentliche Meinungsverschiedenheiten etwas stressfreier hinzubekommen oder sie einfach ganz zu umgehen. Abwarten und öfter mal die Klappe halten, habe ich schon gelernt. Nicht alles auf die Goldwaage legen und ihn auch regelmäßig alleine laufen lassen, klappt mittlerweile auch ganz gut (er kommt ja eh wieder ). Trotzdem werde ja auch ich kein neuer Mensch und muss schauen, dass ein anderer auch mit meinen Eigenheiten klar kommt (bin kein ADSler). Welche Erfahrungen habt Ihr damit? Was können die ADSler unter Euch akzeptieren, womit kommt Ihr klar und was geht gar nicht? Anmerkung: Nach den med. Ansichten ist er wohl ein Historianiker (...also zumindest passen da die meinsten Merkmale, Wissen aus dem Internet ). Liebe Grüße. Uschi
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