
Deutlich bessere Aufmerksamkeit, Selbststeuerung, Ausdauer und Konzentration.
Besseres zuhören können und sinnvolles Umsetzen des Gehörten.
Verständnis für Logik, Zusammenhänge und Ermahnungen, Einsicht.
Bessere Schrift und Rechtschreibung, weniger Flüchtigkeitsfehler.
Bessere Körperkoordination, Wahrnehmung und Ausführung von Mimik, Gestik und Körpersprache.
Weniger Reden und Geräusche machen.
Bessere Motivation, Leistung zu erbringen, Dinge zu Ende zu bringen, sowie spass an Arbeit und Leistung.
Die Wirkungen bei Methylphenidat und Amphetamin-Saft sind gleich; bei Methylphenidat ist ein früherer Wirkungseintritt, jedoch kürzere Wirkdauer (außer bei Retardpräparaten) und etwa 1/3 höhere Dosis nötig als bei Amphetamin-Saft. Amphetamin-Saft ist daher besonders dort geeignet, wo eine längere Wirkdauer gewünscht wird, oder wenn früh nur eine Dosis gegeben werden kann.
Psychostimulantien wirken dopaminagonistisch.
Circa 70-85% der ADS / ADHS- Patienten sprechen auf die Stimulantientherapie an.
Man sollte aber beachten!!
Die Medikamente lösen nicht alle Probleme!!
Besser werden die Lernleistungen, weil man seine Fähigkeiten besser einsetzen und umsetzen kann.
Ein Beispiel Schule: Man kann besser zuhören, konzentrierter arbeiten, die Schrift verbessert sich und man hat mehr Spass am lernen. Außerdem kommen viele Stärken zum Vorschein.
Ob die Höhe der Dosis, die Wirkdauer und die Frequenz der täglichen Gaben ausreichen, ist danach zu beurteilen, ob genügend lange eine ausreichende Wirkung zu beobachten ist. Beurteilt werden sollte dies anhand der Berichte von Eltern und Lehrern/Erziehern, ergänzbar durch Fragebögen zum Verlauf und Leistungsnachweise wie Zeugnis, zwischenzeitliche Schulnoten, Heftführung, Schrift, eventuell Tests sowie die Verhaltensbeobachtung, wobei auch Videoaufzeichnungen hilfreich sind.
Ist die Wirkung schnell abgebaut, tritt häufig (aber nicht immer) ein Rebound ein, bei dem die Kinder meist eine Verschlimmerung des Verhaltens haben. Sie sind aggressiver, explodieren bei der kleinsten Sache und sind sehr gereizt.
Kommt das Kind mit den Rebounds nicht klar, ist es angebracht ein länger wirkendes Medikament wie Concerta zu nehmen. Da schleicht die Wirkung langsam ein und nach ca. 12 Stunden wieder langsam aus.
Wenn man sich für eine medikamentöse Therapie entscheidet, muss diese auch regelmäßig und nicht nur nach Bedarf durchgeführt werden.
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