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Therapie -- ADS ADHS
 
Therapien bei ADS/ADHS
THERAPIE

Ist ADS, oder ADHS diagnostiziert, stellt sich meist die Frage nach der optimalen Behandlung.
Die neurobiologischen Ursachen können nicht kuriert werden, daher kann man nur die Symptome behandeln.
Das wichtigste Ziel dabei ist es, die unaufmerksamen, hyperaktiven oder impulsiven Verhaltensauffälligkeiten zu normalisieren.

Die wichtigsten Behandlungen sind die Verhaltenstherapie, Psychotherapie, die medikamentöse Therapie oder Eltern- und Lehrertraining.

Je nachdem, wie die Symptome ausgeprägt sind, wird die Therapie aufgebaut.
Eine Behandlung von ADHS kann eine multimodale Therapie sein.
Sie kann aus folgenden Elementen bestehen:
1. Aufklärung und Beratung von Patienten, Eltern und Angehörigen, sowie Lehrern.
2. Elterntraining mit Familientherapie
3. Verhaltenstherapie des Kindes oder Jugendlichen.
4. Medikamentöse Therapie.
5. Konzentrationstraining


Die genauen Behandlungsmöglichkeiten richten sich nach dem Alter des Kindes, dessen Lebenssituation und der Schwere der Verhaltensauffälligkeiten.
Wichtig ist es, die Behandlungsmassnahmen so zu kombinieren, dass die Entwicklung optimal über den gesamten Tagesverlauf therapeutisch betreut ist.

 
Therapieziele bei ADS und ADHS
 
Soziale Integration, Verbesserung der Eltern-Kind-Beziehung, genügend stabiles Selbstwertgefühl; Gewährleistung einer begabungsentsprechenden Schul- und Berufsausbildung
 
Rahmenbedingungen für die Durchführung der Therapie
 
In Anbetracht des chronischen und wechselvollen Verlaufs ist eine wohnortnahe kontinuierliche, auch kurzfristig zugängliche Betreuung von ADHS- Patient und Familie nötig. Diese gewährleistet die Möglichkeit der bedarfsorientierten Gesprächstherapie, der Kontaktaufnahme zu Erziehern und Lehrern, der Indikationsstellung zu und weitgehend auch der Durchführung von ergänzenden diagnostischen Maßnahmen, der Durchführung und Kontrolle der medikamentösen Therapie, der Indikationsstellung zu ergänzenden Therapien. Diese therapeutischen Rahmenbedingungen sind am besten in der kinder- und jugendärztlichen Praxis zu erfüllen. Von dort sollte die multimodale Therapie koordiniert werden in Kooperation mit Kinder- und Jugendpsychiatern, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten.
 
Allgemeine symptomatische Maßnahmen
 
Gespräche mit Eltern, Kindern und Jugendlichen, sowie Erziehern und Lehrern über das Krankheitsbild, dessen Störungen , Behandlungsmöglichkeiten und Verlauf.
Damit sollten auch von den Eltern Schuldgefühle und Vorwürfe, "in der Erziehung versagt zu haben", und von den Kindern der Vorwurf, "nur böse zu sein", genommen werden.
Eingehende Gespräche über Maßnahmen im gegenseitigen Umgang, die die ADS / ADHS- spezifischen Besonderheiten des Kindes berücksichtigen.
Verlässliche Strukturierung des Tagesablaufs mit geregelter Zeitabfolge für Mahlzeiten, Arbeit, Spiel- und Freizeitaktivitäten.
 



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